Exchange 2007 SP2 Toolbox funktioniert nicht mehr nach Update Rollup 1-4 (SP2)

Wenn nach einem Update Rollup für Exchange 2007 SP2 die Toolbox nicht mehr funktioniert, müssen die Bezeichnungen für die Tools in der Registry von Deutsch manuell auf Englisch übersetzt werden – keine ahnung wie MS das geschafft hat.. aber so wird das Problem behoben:

regedit.exe -> entsprechende Schlüssel ändern auf:

Windows Registry Editor Version 5.00[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\v8.0\AdminTools\Toolbox\ExTRA-DRM]
@=””
“Name”=”Database Recovery Management”

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\v8.0\AdminTools\Toolbox\ExTRA-MailFlow]
@=””
“Name”=”Mail Flow Troubleshooter”

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\v8.0\AdminTools\Toolbox\ExTRA-MDBMount]
@=””
“Name”=”Database Troubleshooter”

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\v8.0\AdminTools\Toolbox\ExTRA-MsgTrack]
@=””
“Name”=”Message Tracking”

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\v8.0\AdminTools\Toolbox\ExTRA-Perf]
@=””
“Name”=”Performance Troubleshooter”

EventID 2003 (Perflib) auf SBS 2008

Einmal täglich um 03:15 bis 03:30 habe ich die folgende Meldung in der Ereignisanzeige:

Die Konfigurationsinformationen der Leistungsbibliothek “C:\Windows\system32\sqlctr90.dll” für den Dienst “MSSQL$SBSMONITORING” stimmen nicht mit den in der Registrierung gespeicherten vertrauenswürdigen Informationen überein. Die Funktionen dieser Bibliothek werden nicht als vertrauenswürdig behandelt.

Behoben habe ich das jetzt (hoffentlich) wie folgt:

Start -> cmd.exe (Als Administrator ausführen) -> lodctr /T:MSSQL$SBSMONITORING

Ich habe allerdings keine Ahnung, wo der Fehler herkommt, insofern ist diese Lösung mit Vorsicht zu genießen. Wer mehr Infos hat, einfach kommentieren 😉

Installation von BackupAssist (5.3) unter Hyper-V R2

Und so geht’s:

  • Zunächst einmal laden wir das aktuelle Installationsprogramm für den Server 2008 Core herunter: http://www.backupassist.com/downloads/releases/latest/BA_core.exe
  • Jetzt kopieren wir ihn (per adminstrativer Freigabe \\hyperv01\c$) auf den Server, z.B. nach c:\tempinstall\BA_core.exe
  • Jetzt melden wir uns per Remotedesktop auf dem Hyper-V R2 Server an und gehen in die Kommandozeile, gefolgt von “c:\tempinstall\BA_core.exe”
  • Klick auf “Ja”
  • Eingabe von “J” statt des geforderten “Y” !, hier wurde schlampig mit der Übersetzung umgegangen
  • Den Popup-Dialog mit OK bestätigen
  • Die Fehlermeldung mit “abbrechen” wegklicken und nicht weiter darüber wundern
  • Jetzt dauert es entgegen der optimistischen Zeitangabe recht lange, bis .NET fertig istalliert ist, keine Angst, das ist OK so 😉
  • Die nächste Meldung bestätigen wir wieder mit “J” statt “Y” (falls wir die Imaging-Technologie in BackupAssist verwenden wollen)
  • Die nächste Meldung können wir noch mal mit “J” bestätigen und schon startet BackupAssist und kann iwe gewohnt konfiguriert werden. Wenn wir BackupAssist später einmal von der Kommandozeile aufrufen wollen, genügt dafür (mal wieder entgegen der Angabe von BackupAssist) der Befehl “c:\Program Files (x86)\BackupAssist v5\BackupAssist.exe”
  • Fertig

Teil 6: Erstes Gastsystem (SBS2008SP2) installieren

Auf dem Server (z.B. per Remotedesktop)

  1. Ordner für virtuelle Festplatten und Systeme anlegen
    1. In die cmd-shell wechseln
    2. d:
    3. mkdir VirtuelleFestplatten
    4. mkdir VirtuelleComputer

Auf dem Client

  1. Die virtuellen PCs einrichten
    1. Start -> Hyper-V-Manager
    2. Aktion -> Verbindung mit dem Server herstellen -> HYPERV01 -> OK
    3. Aktion -> Hyper-V-Einstellungen
      1. Speicherort für virtuelle Festplatten:
        Von “C:\Users\Public\Documents\Hyper-v\Virtual Hard Disks” nach “D:\VirtuelleFestplatten” ändern
      2. Speicherort für virtuelle Computer:
        Von “C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V” nach “D:\VirtuelleComputer” ändern
      3. Benutzer -> Benutzeranmeldeinformationen -> Haken entfernen
      4. OK
    4. Aktion -> Manager für virtuelle Netzwerke
      1. Neues virtuelles Netzwerk
      2. Extern -> Hinzufügen
      3. Name: HYPERVNETZ
      4. OK
      5. Ja
    5. Aktion -> Neu -> Virtueller Computer
      1. Weiter
      2. Name: SRV01-SBS2008, Weiter
      3. Arbeitsspeicher: 10240 MB, Weiter
      4. Verbindung: HYPERVNETZ, Weiter
      5. Größe: 180GB
      6. Weiter
      7. Fertigstellen
    6. Rechtsklick auf SRV01-SBS2008 -> Einstellungen
      1. Prozessor
        1. Anzahl logischer Prozessoren: 4
        2. Reserve für virtuellen Computer: 50%
      2. IDE-Controller 0 -> Festplatte
        1. Bearbeiten
          1. Konvertieren, Weiter
          2. D:\VirtuelleFestplatten\SRV01-SBS2008-fixed.vhd, Weiter
          3. Jetzt ist Windows erst einmal längere Zeit beschäftigt. Zeit, sich mal wieder einen Kaffee zu machen 😉
      3. SCSI-Controller -> Controller entfernen
      4. Automatische Stoppaktion -> Gastbetriebssystem herunterfahren

Auf dem Server

  1. SBS2008SP2-CD einlegen

Auf dem Client

  1. Rechtsklick auf “SRV01-SBS2008” -> Verbinden
  2. Aktion -> Starten
  3. Jetzt wieder das übliche bei einer Windows Installation: Sprache auswählen, ein paar mal weiter klicken, eine Partition mit 100GB erstellen, den CD-Key (virtual) eingeben und los geht’s.