Office 2010 Technologiegarantie – Installations CD erstellen

Wer sich zurzeit dafür entscheidet, auf das neuste Office-Paket aus dem Hause Microsoft umzusteigen, kann dies am günstigsten durch die von Microsoft angebotene “Technologiegarantie” erreichen. Dabei wird eine 2007er Version des Office-Paketes erworben, welche dann bis zum 30. September 2010 kostenlos gegen eine gleichwertige oder bessere Variante von Office 2010 eingetauscht wird. So kann z.B. Office 2010 Professional effektiv schon für 250€ erworben werden, indem die Office 2007 Small Business Edition gekauft und zur Office 2010 Professional Version upgegradet wird.

Nun ist die Voraussetzung für das Erhalten einer Office 2010 Version allerdings die Aktivierung der Office 2007 Installation bis zum 30. September 2010. Da es nicht sehr sinnvoll erscheint, auf einem Produktivsystem Office 2007 zu installieren, nur um es zu aktivieren und danach wieder zu deinstallieren und durch Office 2010 zu ersetzen, bleibt noch eine Alternative: Die Installation von Office 2007 in einer VM. Richtig interessant wird diese Option, wenn nicht nur eine sondern eine größere Anzahl von Lizenzen auf diese Weise erworben wurden.

Das im Folgenden beschriebene Verfahren funktioniert absolut problemlos und wurde von mir mit 4 Lizenzen getestet. Und so geht’s:

  1. Einrichten einer neuen virtuellen Maschine (VM), innerhalb welcher beispielsweise Windows XP installiert wird. Alternativ kann natürlich auch Windows 7 oder Vista verwendet werden.
  2. Innerhalb dieser VM wird nun Office 2007 Small Business installiert. Dabei werden während der Installation alle optionalen Softwarebestandteile abgewählt, nur Word bleibt für die Installation markiert, um Zeit zu sparen.
  3. Nachdem Word installiert ist, wird es auch gleich gestartet und aktiviert.
  4. In Word wird sich jetzt zur Product-ID durchgeklickt: Office-Knopf -> Word-Optionen -> Ressourcen -> Info
  5. Mit Hilfe dieser ID kann nun auf der Microsoft Webseite eine Lizenz für Office 2010 angefordert werden

Sofern noch weitere Lizenzen für das Upgrade aktiviert werden sollen, geht das wie folgt:

  1. Im Startmenü auf Ausführen klicken, regedit eingeben, Enter
  2. Navigieren zum Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Office\12.0\Registration
  3. Dort den (einzigen) Unterordner (dieser hat eine GUID als Bezeichnung) umbenennen oder löschen
  4. Wieder bei Schritt 3 der vorigen Liste weitermachen

    Als Download bietet Microsoft nach der Aktivierung für die 32-Bit Version  von Office 2010 die Dateien

    • X16-32011.exe (ca. 600MB) sowie
    • X16-56890.exe (ca. 450MB) (Business Contact Manager)

    an. Wenn diese Inhalte nun auf eine CD gebrannt werden sollen, finde ich es schöner, nicht die großen Archive als einzelne Datei zu brennen sondern die extrahierte Form. Dann muss auch nicht bei jeder Installation erst alles in ein temporäres Verzeichnis extrahiert werden. Ein Extrahieren der Dateien mit WinRAR funktioniert leider nicht, dabei werden die Dateien ohne Ordnerstruktur und mit teils falschen Namen extrahiert. Eine mögliche Lösung ist folgende:

    • X16-32011.exe doppelklicken, UAC bestätigen, warten bis alles extrahiert ist (der Fortschrittsbalken ist durchgelaufen)
    • Der gesuchte Inhalt befindet sich nun unter C:\Users\USERNAME\AppData\Local\Temp\OWPB8D6.tmp und kann von dort auf eine CD gebrannt oder in ein anderes Verzeichnis kopiert werden. Wichtig ist nur, solange das Installationsprogramm von Office 2010 offenzuhalten, da sonst die temporären Dateien wieder gelöscht werden
    • Für die X16-56890.exe lautet das Verzeichnis C:\Users\USERNAME\AppData\Local\Temp\BcmSetup.de-DE

      Event ID 12030 / Fehler beim Starten einer Hyper-V VM

      Gerade einen neuen virtuellen Computer erstellt und im Assistenten eine Festplatte mit angelegt. Diese wurde allerdings als dynamische Festplatte erstellt, was aus Performancegründen unsinnig ist. Daher habe ich sie in den Eigenschaften des neuerstellten virtuellen PCs konvertiert. Nach langem Vorgang dann der Versuch die VM zu starten -> Fehler:

      Anwendungsfehler beim Versuch, den Status von “SERVERNAME” zu ändern.

      Fehler beim Starten von “SERVERNAME”.

      Microsoft Emulated IDE Controller(Instanz-ID {GUID_HERE}): Fehler “Allgemeiner “Zugriff verweigert”-Fehler” beim Einschalten.

      Das IDE/ATAPI-Konto verfügt über keine ausreichenden Berechtigungen zum Öffnen von Anlage “X:\FESTPLATTENNAME.vhd”. Fehler: “Allgemeiner “Zugriff verweigert”-Fehler”

      Das -Konto verfügt über keine ausreichenden Berechtigungen zum Öffnen von Anlage “X:\FESTPLATTENNAME.vhd”. Fehler: “Allgemeiner “Zugriff verweigert”-Fehler”

      Fehler beim Starten von “SERVERNAME” (ID des virtuellen Computers GUID2_HERE).

      Da sind beim konvertieren von dynamischer zu fester Festplatte wohl die Berechtigungen flöten gegangen. So wird’s repariert:

      • Ab zur Konsole auf dem Hyper-V Server.
      • Wechseln ins Verzeichnis wo die .vhd liegt
      • icacls xxx.vhd /grant “NT VIRTUELLER COMPUTER\yyy”:(R,W)
      • Dabei bitte yyy durch die Computer ID aus obiger Fehlermeldung (bei jedem anders) ersetzen.
      • Fertig

      Server-Manager Remote – Windows 7 Client (Arbeitsgruppe) zu Hyper-V R2 Host

      Und so gehts:

      Auf dem Server: Ab ins blaue Fenster (bzw. sconfig.cmd in der Shell eingeben)

      • 4) Remoteverwaltung konfigurieren
      • 2) Windows PowerShell aktivieren -> Neustart
      • wieder zu 4) Remote….
      • 3) Remoteverwaltung für Server-Manager zulassen

      Auf dem Client (Win 7): Start -> cmd.exe -> Als Administrator ausführen

      • net start winrm
      • winrm quickconfig -> y -> y
      • winrm set winrm/config/client @{TrustedHosts=”HYPERVCOMPUTERNAME”}

      Fertig, jetzt nur noch zum Anzeigen:

      • Start -> mmc.exe
      • STRG + M
      • Server-Manager -> hinzufügen -> Remotecomputer: HYPERVCOMPUTERNAME

      Das wars schon. 😉

      Speicherplatz auf C: freigeben (SBS 2008) durch deaktivieren von WSUS Logging

      Habe ich gerade im offiziellen SBS Blog entdeckt: Durch das deaktivieren des Loggings für die WSUS-Verwaltung kann iene Menge Speicherplatz auf C: freigegeben werden. Bei mir waren es etwa 8GB.

      Und so geht’s:

      Startmenü -> Internetinformationsdienste-Manager -> Servername -> Sites -> WSUS-Verwaltung -> Protokollierung -> Deaktivieren

      Danac hmüssen die Log-Dateien die bereits existieren, noch per Hand gelöscht werden. Diese liegen unter C:\inetpub\logs\LogFiles\W3SVC1290214360 (die Zahl kann evtl. anders lauten, sie entspricht der SiteID der WSUS-Verwaltungs Seite (steht im IIS-Manager).

      WSUS Logging deaktivieren
      WSUS Logging deaktivieren